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GANSKE VERLAGSGRUPPE verabschiedet Verlagsempfang in Hamburg – Der Publizist bleibt als Berater an Bord Manfred Bissinger sei es gewesen, der die Idee hatte, vor der Wiedervereinigung ein MERIAN DDR zu machen und nach der Wiedervereinigung alle fünf neuen Bundesländer in je einem Heft zu porträtieren und auch in einem Schuber zu verkaufen. Thomas Ganske: „Zuerst war das DDR-Heft mit 450.000 Exemplaren ein voller Erfolg, aber die Kassette für 49,80 Mark haben wir 500.000mal verkauft“. Zu den Verdiensten Bissingers, so erläuterte der Verleger, gehöre auch die Gründung der Zeitung DIE WOCHE und fügte hinzu: „Auch wenn es sie nicht mehr gibt: DIE WOCHE war ein Erfolg, mit über 100.000 Auflage.. Alle haben von der WOCHE, das heißt von Ihnen, gelernt“. Thomas Ganske würdigte Manfred Bissinger als Erfinder des modernen Corporate Publishing, der als Geschäftsführer das Unternehmen HOFFMANN UND CAMPE Corporate Publishing zum Marktführer anspruchsvoller Unternehmenskommunikation gemacht habe und heute führende Weltmarktfirmen zu seinen Kunden zähle. Thomas Ganske: „Handwerkliche Präzision, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und ein hoher journalistischer Anspruch sind die Basis unserer Arbeit. Das ist Ihre Schule. Und dass diese Arbeit mit Ihnen auch Spaß machte, will ich Ihnen gerne bescheinigen“. Dr. Klaus Engel, Vorstandschef von Evonik Industries, würdigte als Kunde Manfred Bissinger und seine Arbeit bei HOFFMANN UND CAMPE Corporate Publishing, lobte „sein waches Gespür für gesellschaftliche Strömungen“ und sagte: „Corporate Publishing ist die Tür, durch die Manfred Bissinger zum Kunden kommt. Dann hat er die politische Beratung und zum Dritten die intellektuelle Propaganda im Angebot. Da muss man nicht Wagnerianer sein, um ihn als Gesamtkunstwerk zu sehen“. Deshalb habe für ihn, Engel, auch schnell nach Amtsübernahme bei Evonik festgestanden, dass er die Zusammenarbeit mit Manfred Bissinger wolle. „Gewiss machen andere Verlage auch keine schlechten Magazine, aber HOFFMANN UND CAMPE ist eben doch den entscheidenden Tick besser. Hier gibt es eine eingespielte Truppe und eine hohe Profidichte, vor allem aber bis jetzt einen Spielführer ganz eigenen, ja ganz neuen Typs“ sagte Dr. Klaus Engel. So freue man sich bei Evonik trotz des Positionswechsels auf eine weitere gute Zusammenarbeit: „Sein Wort hatte nie wegen seiner Funktion Gewicht, sondern immer wegen der Kraft des Arguments, seines Weitblicks, seiner Einsicht in die Zusammenhänge. Darauf bauen wir weiter“, sagte Evonik-Chef Dr. Klaus Engel. Hamburg, 03. November 2010 | ||||
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